Mario Stefano Misteli
Sänger, Songwriter, Kunstpfeifer
Sternzeichen: Steinbock
Liebe Musikfreunde,
Ihr könnt mein Interview zu meinem musikalischen Werdegang am Dienstag, 30. April 21:00 Uhr auf SRF 1 als Gast bei Moderator Ralph Wicki im Nachtclub als zweiteiliger Podcast gerne nachhören.
Anbei die beiden Links:
https://www.srf.ch/audio/nachtclub/nachtclub-von-21-03-uhr-30-04-2024?id=12583214
https://www.srf.ch/audio/nachtclub/nachtclub-von-22-08-uhr-30-04-2024?id=12583223#autoplay
Steckbrief
Mario Stefano Misteli ist ein Schweizer Songwriter, Tenor und Kunstpfeifer.
In Zürich aufgewachsen, war es seine Mutter die ihn seit frühester Kindheit für Musik und Kunst begeisterte. Sein berufliche Laufbahn führte allerdings zunächst über eine Bankkarriere als Compliance Officer mit Zusatzausbildung in Wirtschaftsmediation.
Seine Musikkarriere begann 2013 als ihn der damalige Chef-Dirigent des Männerchor Zürich, Christof Cajöri, bei einem Vorsingen als Tenor 1 entdeckte. Zahlreiche Bühnenauftritte u.a. als Chorsolist folgten.
Seit 2018 ist er Mitglied des Zusatzchors am Opernhaus in Zürich.
Wichtige Impulse bzw. Gesangsausbildung erhielt er bei Danielle Zuber an der Musikschule Küsnacht, Cecilia Berglund, Caspar Dechmann sowie im öffentlichen Meisterkurs von Thomas Hampson und im Gesangsmeisterkurs bei Prof. Klesie Kelly .
Aktuell setzt er seine Ausbildung bei Roberto Saccà und Denette Whitter fort.
Als Songwriter komponiert und textet er seit 2020 laufend eigene Lieder, wobei ihn eine
enge Zusammenarbeit mit Denette Whitter bei der Umsetzung verbindet.
Darüber hinaus hegt er eine Leidenschaft für das Kunstpfeifen. Diese Leidenschaft durfte er zB im Februar 2026 an der Oper Zürich mit einer Kunstpfeif-Einlage bei dem Stück "Sillons de Mémoires" zum Ausdruck bringen.
Ich in a nutshell
Hallo und herzlich willkommen auf meiner Home- page. Auf dieser möchte ich meine persönliche Reise durch die Welt der Musik mit Euch teilen.
Meine Liebe zur Musik verdanke ich meiner Mutter, einer leidenschaftlichen Opernliebhaberin und talen- tierten Amateursängerin. Zudem brachten mich meine älteren Schwestern in die Rock- und Popmusik der 60er Jahre ein. Mein musikalisches Gehör wurde daher besonders von Puccini, Mascagni, Benjamin Gigli, Mario Lanza, den Beatles, den Rolling Stones und Beethoven geprägt. Schon mit zwölf Jahren dirigierte ich mit Leidenschaft die 5. Symphonie von Beethoven – natürlich nur in meiner Fantasiewelt.
Die erste Oper, die ich live im Opernhaus Zürich erlebte, war „La Bohème“ mit Luciano Pavarotti.
Doch das melancholische Ambiente inmitten eines schluchzenden Publikums liess mich eher verloren fühlen. Bald entdeckte ich meine Liebe zur Operette und den Comedian Harmonists, bei denen es weniger tragisch dafür umso humorvoller zu ging. Damals hätte ich jedoch nicht im Traum daran gedacht, dass ich eines Tages selbst in „La Bohème“ auf der Bühne stehen würde.
Obwohl meine Gesangslehrerin in der Primarschule schon früh mein Talent entdeckte und mir Bestnoten gab, ahnte ich noch nicht, wie wichtig die Musik später in meinem Leben werden würde. Auch das Klavierspielen entdeckte ich eher zufällig, indem ich meine Schwester im Klavierunterricht begleitete und schließlich autodidaktisch an unserem alten Flügel übte.
Neben der Musik entwickelte ich eine große Neugier für Kunst, Mode, Fotografie und Literatur, besonders während meines Jus-Studiums. Durch eine interes-sante Begegnung mit einem Mäzen aus der Kunst- und Modeszene wurde ich auch in diesen Bereichen autodidaktisch tätig und begann sogar selbst zu malen. Nach einem missglückten Studium und familiären Schicksalsschlägen startete ich eine Karriere im Bankwesen und schloss 2006 ein Zusatzstudium in Wirtschafts-Mediation ab.
Während einer privaten Krise 2013 erlebte ich gleichzeitig meinen musikalischen Durchbruch, als ich an einem Sommerabend als Tenor entdeckt wurde. Dieser Moment markierte den Beginn meiner „Zweitkarriere“ in der Musik.
meine Vita
Der aus Zürich stammende Tenor, der sich gerne selbst als ehemaligen klassischen «Duschensänger» bezeichnet, wurde 2013 durch einen glücklichen Zufall als Sänger anlässlich eines Vorsingens beim Männerchor Zürich entdeckt. Der Dirigent Christof Cajöri erkannte sofort sein Talent und bezeichnete ihn als „Entdeckung des Jahrhunderts“. Kurz darauf debütierte er an seinem Geburtstag am 12. Januar 2014 mit dem Männerchor im Kongresshaus Zürich.
Um seine Solokarriere voranzutreiben, nahm er 2015 Gesangsunterricht bei Danielle Zuber an der Musikschule Küsnacht/ZH und gab 2017 seinen ersten Liederabend. Noch im selben Jahr sammelte er erste Bühnenerfahrung bei der Operettenbühne Hombrechtikon und trat darauf erstmals 2018 im Zusatzchor des Opernhaus Zürich in Verdis La forza del destino auf.
Weitere bedeutende Engagements hatte er unter anderem im Vogelhändler als "Tiroler" und in einem Weihnachtskonzert mit dem Barockensemble New Sagittarius Consort Zürich. 2019 war er im Bettelstudent als "Rittmeister von Henrici" und wieder in La forza del destino am Opernhaus Zürich zu hören. 2022 spielte er die Rolle des "Raoul de Saint-Brioche" in Die lustige Witwe an der Operettenbühne Hombrechtikon.
Wichtige Impulse bzw. Gesangsausbildung erhielt er bei Danielle Zuber, Cecilia Berglund, Caspar Dechmann, im Meisterkurs von Thomas Hampson und bei Prof. Klesie Kelly. Aktuell setzt er seine Ausbildung bei Roberto Saccà und Denette Whitter fort.
Seit 2020 komponiert und textet er auch eigene Lieder, v.a. in Zusammenarbeit mit Denette Whitter.
Neben seiner Musikkarriere arbeitet der Tenor hauptberuflich als Compliance Officer im Bereich Quality Assurance bei einer Großbank und ist ausgebildeter Wirtschaftsmediator/FHNW.
Musik muss ihm im offensichtlich im Blut liegen:
Seine Mutter war Opernliebhaberin und selbst eine talentierte Sängerin, und einer seiner Onkel mütterlicherseits war erster Violinist unter Arturo Toscanini.
meine Kompositionen
Mitten in der Coronavirus-Pandemie 2020 wurde ich durch verschiedene musikalische Live-Streams dazu inspiriert, eigene Kompositionen zu schaffen. So entstand mein Erstlingswerk «Tous les matins», das im Herbst 2020 beinahe über Nacht komponiert wurde. Da ich mehrsprachig aufgewachsen bin, fühlte es sich für mich natürlich an, meine Gefühle auf Französisch auszudrücken, besonders in dieser romantischen Sprache, die mir vertraut ist. Das Lied handelt von der Liebe zu einer Frau, mit der man den Rest seines Lebens verbringen möchte. Es ist ein fröhliches, aber auch tiefsinniges Stück, das sich mit den seelischen und körperlichen Leiden der Frau auseinandersetzt und dem Versuch des Geliebten, sie durch Liebe zu befreien.
Im Januar 2021 folgte die Komposition «Halleluja, let’s praise the Lord», ein einfaches und harmonisches Loblied, das für Chor und Orchester geeignet ist und das ganze Jahr über gesungen werden kann. Es sollte zugänglich sein und allen Menschen Freude bereiten.
Inspiriert vom Krieg in der Ukraine und den tra-gischen Ereignissen weltweit veröffentlichte ich 2023 «Wenn ein Lied die Welt retten könnt'». Das Lied soll die Menschen aufrütteln und dazu bewegen, sich für den Frieden und gegen Ungerechtigkeit einzusetzen. Es entstand spät abends, wie viele meiner Komposi-tionen.
Ein weiteres Werk aus dem Jahr 2023 ist «Waves», ein Instrumentalstück für Klavier, das von den Wellen des Meeres inspiriert wurde. Für mich symbolisieren die Wellen das Auf und Ab des Lebens, und ich wollte eine Melodie schaffen, die mit Gefühl und Leiden-schaft gespielt wird.
Die meisten meiner Lieder entstehen spät in der Nacht, wenn es ruhig ist. Wenn mir der Text nicht sofort am Klavier einfällt, kommen mir oft neue Ideen im Badezimmer oder unter der Dusche. Weitere Kompositionen werden laufend veröffentlicht.
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag!
Meine Auftritte
Männerchor Zürich
Nachtgesänge; The 5th Zurich Choir Proms, 12. Januar 2014, Tonhalle Zürich
100 Jahre Hauptgebäude der Universität Zürich, 24. April 2014, Tonhalle Zürich Grosser Saal: Verschiedene Werke, darunter die Festkantate zur Zürcher Hochschulweihe 1914 von Friedrich Hegar (1841-1927)
Farewell; The 6th Zurich Choir Proms, 24. Januar 2016, Tonhalle Zürich
Opernchor Gala’20 O welche Lust, 14. Februar 2020, Tonhalle Maag Zürich /
Unterstützung des Männerchors im Tenor 1
Solokonzerte
Kirche Flaach, 22. November 2015 mit Danielle Zuber, Sopran
«Sehnsucht nach dem Frühling» –Ein Küsnachter Lieder- und Arienabend, März 2017
Mario Stefano Misteli - Tenor
Michèle Bösiger - Gast Sopran
Alex Stukalenko - Klavier
Danielle Zuber - Leitung
Kirche Letten, 26. März 2023 «Two Ladies and two Gentlemen” mit Elainne Vibal (Sopran), Grete Einsiedler (Mezzosopran) und Giancarlo Prossimo (Klavier)
Nikolauskirche Henfenfeld, 26. Februar 2024 Festgottesdienst mit Denette Whitter, Orgel
Musikschule Küsnacht/ZH
Sommer-Konzert 2016 in Küsnacht mit «The Musical Voices»
Hotel Engimatt Zürich, Neujahrskonzert
Gastauftritt beim «Nostalgie-Ensemble 2006» im Hotel Engimatt Zürich, Januar 2017
Operettenbühne Hombrechtikon
«Der Zigeunerbaron», September bis Oktober 2017, Dirigent: Caspar Dechmann
«Der Vogelhändler», September bis Oktober 2018, Dirigent: Caspar Dechmann
Diverse Chorsolistenrollen, u.a. als "Tiroler"
«Der Bettelstudent», September bis Oktober 2019, Dirigent: Caspar Dechmann
Chorsolistenrolle "Rittmeister von Henrici"
«Die lustige Witwe», September bis Oktober 2022, Dirigent: Caspar Dechmann
Chorsolistenrolle "Raoul de Saint-Brioche"
Zusatzchor (ZOZ) des Opernhauses Zürich
«La forza del destino», Regie: Andreas Homoki, Dirigent: Fabio Luisi, Zürich 2018
«La forza del destino», Regie: Andreas Homoki, Dirigent: Fabio Luisi, Zürich 2019
«Peer Gynt», Regie: Edward Clug, Dirigent: Victorien Vanoosten, Zürich 2022
«La Bohème» Regie: O. A. Tandberg, Dirigent: Kirill Karabits, Zürich 2022
«Eröffnungsfest Opernhaus Zürich 2024/25», Dirigent: Janko Kastelic
Werke von Bizet, Donizetti, Puccini, Verdi
«Die tote Stadt», Dirigent: Lorenzo Viotti,
Zürich 2025
«Sillons de Mémoires», Musiktheater-Performance von Dzovinar Mikirditsian und Katharina Rosenberger
Kunstpfeifeinlage als Introduction von
Mario Stefano Misteli
Zürich, Februar 2026
Hombi singt
Teilnahme am gemeinsamen Konzert-Projekt der 9 Chöre von Hombrechtikon/ZH, 2018
Projektchor Höfe & Barockensemble New Sagittiarus Consort Zürich
Teilnahme am Weihnachtsliederabend «Die Nacht vor der Nacht 2018» mit Werken zu Johann Sebastian Bach und Zeitgenossen, Dirigent: Alexander Seidel
Besuchte Meisterkurse
Öffentlicher Meisterkurs mit Thomas Hampson, 15. & 16. Juni 2019 an der Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK.
Gesangsmeisterkurs bei Prof. Klesie Kelly
Medien / Meine Musik und Kompositionen
Stiller Zauber (komponiert für G.D. Whitter)
https://youtu.be/mNbGkeBxRfI?si=oW-i-C1YCLycShv3
Klavier: Denette Whitter
Wenn ein Lied die Welt retten könnt'
https://youtu.be/cn9Efqmk4U8
Gesang: Gabriella Reger / Mario Stefano
Klavier und Arrangement: Denette Whitter
Happy Clouds on a Rainy Day
https://youtu.be/nmaLG3U78Uo?si=FBmWUGMCoDr1SpVY
Gesang: Kristina Scherer
Klavier: Denette Whitter
Arrangement: Felipe Ramos
Challenges and choices
https://youtu.be/IHK9I2T96ec?si=TAEE-CBqF25I3SiT
Denette Whitter, Klavier
The unexpected
https://youtu.be/iZMmv1wHUss?si=3AFIMJDJKdT2aphm
Denette Whitter, Klavier
Dreaming away
https://youtu.be/Oxtw28oYad8?si=Uxnmpcm7pIn5Z-XX
Denette Whitter, Klavier
Sliding by my side
https://youtu.be/VuF3Xl3zOWQ?si=_2aB9CSWgmiY4TUW
Denette Whitter, Klavier
O sole mio
https://youtu.be/AOvb198jCHg?si=LK6uc0UDDNjmpmMU
Mario Stefano, Tenor
Denette Whitter, Klavier
Du bist die Welt für mich
https://youtu.be/QZP4f_OXh-w?si=1umu1oBnEUmArqVU
Mario Stefano, Tenor
Denette Whitter, Klavier
Tanzen möcht ich
https://youtu.be/fqRX7xfoRtg?si=riMIFWGms3JOcWz1
Kristina Moeller, Sopran
Mario Stefano, Tenor
Denette Whitter, Klavier
Lippen schweigen
https://youtu.be/BfYSzArNEOI?si=qCz1IftjAAMiociL
Kristina Moeller, Sopran
Mario Stefano, Tenor
Denette Whitter, Klavier
Der Vogelfänger bin ich ja
https://youtu.be/u21vky8Nllg?si=32VoVzT9Q5wRD5dc
Kunstvoll gepfiffen von Mario Stefano
Denette Whitter, Klavier
Pfeif-Lied (Komm mein Schatz und tanz’ mit mir)
https://youtu.be/TvR3SW0yfbY?si=G2h-RL3ZCafSe0hm
Kunstvoll gesungen und gepfiffen von Mario Stefano
Denette Whitter, Klavier
Tous les Matins
https://youtu.be/BGGfRi3gALs
Felipe Ramos, Gesang und Arrangement
Denette Whitter, Klavier
https://youtu.be/AbU5mpd0yCE
Denette Whitter, Klavier und Arrangement
Hallelujah, Let's Praise the Lord
https://youtu.be/GYFSv7rqKVY
Kristina Scherer, Sopran
Denette Whitter, Klavier
https://youtu.be/msR4ChnXPO0
Kristina Scherer, Sopran
Felipe Ramos, Tenor und Arrangement
Denette Whitter, Klavier
Waves
https://youtu.be/lhDKhGl4teg
Denette Whitter, Klavier
Waves: Uraufführung am 17.März 2024 auf Schloss Henfenfeld
https://youtu.be/Zjzl57NRCFs
Denette Whitter, Klavier
La donna è mobile aus Giuseppe Verdis "Rigoletto"
https://youtu.be/vxdZt07KAuI
Kunstvoll gepfiffen von Mario Stefano und Felipe Ramos
Denette Whitter, Klavier
Reels/Kurzvideos
Coming soon (Wenn ein Lied die Welt retten könnt')
https://youtube.com/shorts/6ZHqYHHG5WQ
Tous les matins
https://youtube.com/shorts/ZASfFI4E18s
Halleluja, Let's Praise the Lord!
https://youtube.com/shorts/O1qc80F_5O0
The unexpected
https://youtu.be/F7xQZxUpK0o?si=T-xdFzespj9G1ZGe
Mario Stefano, The Swiss Whistler (Auszug aus "Die Zauberflöte" von W.A. Mozart, Königin der Nacht - Der Hölle Rache -
Ort: Musik und Theater Antiquariat Armin Trösch, Zürich im August 2025)
https://youtube.com/shorts/ii7_vBH7vJE?si=fIB85K976X_TPYCz
https://youtube.com/shorts/z5KTYe01zrk?si=8C_L1H5rV3SEoOJs
Mario Stefano, The Swiss Whistler, Fröhlich gepfiffen auf dem Flumserberg:
"Im Weissen Rössl" - "Eine Kuh so wie Du" von Ralph Benatzky
https://youtu.be/ECWZOWu3w-A?si=N4OSuD9g3ps8607o
Mario Stefano, The Swiss Whistler (Intro mit Auszug aus dem Schweizer Volkslied „Hinderem Berg und änet am See“)
https://youtube.com/shorts/H3ZYg4WZKJk?si=dOOcGjW-SeGlKx6w